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Das Projekt schugi-MV

Das Projekt schugi-MV ist ein gemeinsames Projekt der

  • Universitätsmedizin Greifswald
    • Institut für Community Medicine, Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health (Projektleitung: Prof. Dr. med. Wolfgang Hoffmann, MPH)
    • Zentralbereich Hygiene (Projektleitung: Prof. Dr. med. Nils-Olaf Hübner)
  • Universitätsmedizin Rostock
    • Zentrum für Innere Medizin, Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten (Projektleitung: Prof. Dr. med. univ. Emil C. Reisinger).

Das Projekt schugi-MV besteht aus folgenden Bausteinen:

Online-Umfragen

Das Projekt schugi-MV beinhaltet Online-Umfragen (Universitätsmedizin Greifswald, Institut für Community Medicine), welche sich insbesondere mit der Akzeptanz und Bedürfnissen im Hinblick auf die Hygienemaßnahmen und das Lernen und Lehren unter Pandemiebedingungen befassen. Hier ist Ihre Meinung zu der aktuellen Situation an Schulen gefragt. Wo sehen Sie Verbesserungspotential? Was wären Ihre Vorschläge? Welche vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen sind in Schulen nicht umsetzbar oder welche zusätzlichen Maßnahmen sollten umgesetzt werden? Die Umfrage erfolgt anonym und alle Daten werden datenschutzkonform verarbeitet.

Die Online-Befragung wird zu mindestens zwei verschiedenen Zeitpunkten durchgeführt. Die erste Online-Umfrage wurde von Mai bis Juli 2021 durchgeführt. Hierbei haben sich 682 SchülerInnen, 374 LehrerInnen, 1020 Eltern und 82 SchulleiterInnen beteiligt. Die Ergebnisse werden nun aufbereitet und zeitnah veröffentlicht.

Bei all denen, die bereits teilgenommen haben, bedanken wir uns ganz herzlich.

Die nächste Online-Umfrage wird voraussichtlich im Oktober 2021 starten.

Schulbesuche

Um das das COVID-19 bedingte Infektionsgeschehen an Schulen zu untersuchen, besucht das Projektteam (Universitätsmedizin Rostock) von schugi-MV Schulen mit Infektionsgeschehen. Während der Schulbesuche werden beispielsweise Informationen zum Hygienemanagement, zum Infektionsgeschehen und zu den baulichen Gegebenheiten der Schulen erhoben.

Für die Schulbegehungen wurde ein mehrteiliges Begehungsprotokoll erstellt.

Teil A wird im Vorwege des Besuchs ausgefüllt und enthält zum einen die Kontaktdaten der Schule, zum anderen erste Informationen zum Infektionsgeschehen an der Schule. Hierzu werden Informationen des Landesamtes für Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS) verwendet.

Teil B wird der Schulleitung vor dem Schulbesuch übersandt. Es werden allgemeine Informationen zur Schule erfragt, wie die Anzahl der SchülerInnen und LehrerInnen sowie aktuell genutzte Räume, wie Aula, Bibliothek, Sporthalle etc. Weitere Fragen beziehen sich auf pandemiebedingte Anpassungen des Schulalltags, wie beispielsweise die Definition von Stammgruppen innerhalb der Schule, die Anpassung des Unterrichts und Regelungen zum Betreten des Schulgeländes.

Im von den Mitarbeiterinnen der Universitätsmedizin Rostock während des Schulbesuchs genutzten Teil C des Protokolls werden alle relevanten Informationen zum stattgehabten Infektionsgeschehen dokumentiert, die individuelle räumlich-bauliche Situation der Schule sowie die Planung und Umsetzung der Hygienekonzepte erfasst. Dies beinhaltet beispielsweise Konzepte zur Wegeführung, Raumhygiene, Raumlüftung, Mindestabstandsregelung und Nutzung von Sanitärbereichen.

Der Besuch der Schulen erfolgt nach den jeweils geltenden Hygieneregeln. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Die Ergebnisse der Schulbesuche werden gesammelt im Bereich Aktuelle Zahlen auf diesem Webportal zur Verfügung gestellt. Es wird für die Öffentlichkeit zu keinem Zeitpunkt ersichtlich, welche Schule an der Studie teilgenommen hat.

Schnelltestungen

Alle in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführten COVID-19-Antigen-Schnelltests werden zentral erfasst (ZEPOCTS, Universitätsmedizin Greifswald, Zentralbereich Hygiene). Hierzu gehören unter anderem COVID-19-Antigen-Schnelltests aus Alten- und Pflegeheimen und Schulen. Weitere Informationen hierzu können Sie hier auf der Website von ZEPOCTS einsehen.