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Dicke Luft im Klassenzimmer

Auch im Lehrerzimmer gilt – Lüften, lüften, lüften. Aber wer hat das hier in der schnellen Kopier- oder Kaffeepause dauerhaft im Auge? Und wer ist verantwortlich?

Wie in Klassenräumen, wird auch im Lehrerzimmer ein regelmäßiges Stoß- und Querlüften empfohlen. Vom Lüften mit gekippten Fenstern wird vom Umweltbundesamt hingegen abgeraten. Kipplüften sei aus hygienischer Sicht ineffizient, da dabei kein ausreichend großer Luftaustausch stattfindet. Zudem sei eine dauerhafte Kippstellung mit einer deutlich stärkeren Auskühlung der Räumlichkeiten verbunden.

Wann und wie oft sollte also das Lehrerzimmer stoßgelüftet werden? Sogenannte CO2-Ampeln können in Lehrerzimmern (wie auch in allen anderen Räumlichkeiten) auf einen hohen CO2-Gehalt in der Raumluft aufmerksam machen. Auch wenn dieser keine Rückschlüsse auf das Vorhandensein infektiöser Partikel wie Viren zulässt, zeigt ein hoher CO2-Gehalt an, dass die Umgebungsluft verbraucht und es Zeit für einen kräftigen Durchzug ist (Quelle).

CO2-Messgeräte sind im Handel erhältlich. An einigen Schulen haben technikaffine Lehrkräfte CO2-Messgeräte selbst gebaut. Möglicherweise finden das ja auch einige SchülerInnen im Rahmen einer Projektwoche sehr spannend. Bauanleitungen mit Materialbedarf sind im Internet zu finden.

 
©schugi-MV Team Rostock

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