Skip to main content

Ergebnisse 1. Online-Umfrage

Hier haben wir Ihre Meinung zu der aktuellen Situation an Schulen gefragt. Wo sehen Sie Verbesserungspotential im Hinblick auf die Umsetzung von Hygienemaßnahmen? Was wären Ihre Vorschläge? Welche vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen sind in Schulen nicht umsetzbar oder welche zusätzlichen Maßnahmen sollten umgesetzt werden? Bei all denen, die teilgenommen haben, bedanken wir uns ganz herzlich.

Hier möchten wir Ihnen die ersten Ergebnisse unserer Umfrage vorstellen.

 

Ergebnisse der ersten Online-Umfrage

Die erste Online-Umfrage wurde von Mai bis Juli 2021 durchgeführt. Wenige Fragebögen konnten für die Auswertung nicht berücksichtigt werden, weil keine Frage beantwortet wurde oder die Teilnehmer nicht aus Mecklenburg-Vorpommern kamen. Wir konnten letztlich die Fragebögen von 673 SchülerInnen, 371 LehrerInnen, 1019 Eltern und 82 SchulleiterInnen auswerten.

Die höchsten Teilnehmerzahlen waren in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Greifswald zu verzeichnen. Am häufigsten haben SchülerInnen und LehrerInnen aus Gymnasien unseren Fragebogen ausgefüllt, sowie Eltern und Schulleitungen von Grundschulen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen ausgewählte Ergebnisse der Online-Umfrage vorstellen.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Akzeptanz und Bedürfnisse im Hinblick auf Hygienemaßnahmen

Insgesamt gibt es eine große Akzeptanz und überwiegende Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Diesen wichtigen Aspekt konnten wir in der Befragung herausstellen. Über zwei Drittel aller Befragten empfinden die Hygienemaßnahmen als ausreichend und sehen diese als sinnvoll an. Aus den Freitextangaben konnten wir entnehmen, dass teilweise der Wunsch nach einer konsequenteren Umsetzung mit der Möglichkeit von Sanktionen besteht. Insgesamt wird das Tragen von Masken im Gebäude als sinnvoller erachtet als auf dem Pausenhof. Mindestens 2/3 der Befragten geben an, sich seit der Pandemie häufiger die Hände zu waschen.

Teilweise gibt es Hindernisse in der Umsetzung der Maßnahmen (zum Beispiel bauliche Gegebenheiten). Wünsche für Hygienemaßnahmen an Schulen waren zum Beispiel ausreichende Möglichkeiten zur Händehygiene oder dass beim gemeinsamen Essen das Besteck ausgegeben wird, statt Besteckkästen zur Selbstbedienung hinzustellen. Die Häufigkeit der momentanen Durchführung von Schnelltests (2x pro Woche) wird von der Mehrzahl der Beteiligten befürwortet.

Hier sehen Sie die Ergebnisse ausgewählter Antworten:

Hier zeigt sich, dass die Mehrheit der SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Schulleitungen die Hygienemaßnahmen ausreichend und sinnvoll findet. Die Wenigsten empfinden die Hygienemaßnahmen übertrieben. Nur jede(r) Fünfte zweifelt an den Hygienemaßnahmen.

 

Hier wollten wir wissen, ob es Unterschiede zwischen SchülerInnen und LehrerInnen bei der Einhaltung der Hygienemaßnahmen gibt. Die Umfrage zeigt, dass sich alle SchülerInnen und LehrerInnen an den Schulen meistens oder immer an die Hygienemaßnahmen halten, wobei die LehrerInnen etwas disziplinierter sind. Jede(r) zweite LehrerIn hält sich nach Aussagen der SchülerInnen, LehrerInnen und Schulleitungen immer an die jeweils geltenden Hygienemaßnahmen, wohingegen sich nur knapp jede(r) fünfte SchülerIn immer an die Hygienemaßnahmen hält.

 

Zudem hat uns interessiert, wo und bei wem die Befragten eine Maskenpflicht insbesondere befürworten, eher während des Unterrichtes oder eher in der Pause?

Laut unserer Umfrage befürwortet knapp jede(r) Zweite eine Maskenpflicht der Erwachsenen während des Unterrichtes, wohingegen nur circa 30% eine Maskenpflicht bei Kindern im Unterricht befürworten. Auf dem Pausenhof wird eine Maskenpflicht sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen abgelehnt.

 

Wir haben gefragt, wie groß die Sorge vor einer Infektion mit dem Coronavirus ist. Die Meinungen gingen hier auseinander. Die meisten SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Schulleitungen haben keine bis wenig Angst vor einer Infektion. Es gibt jedoch auch einige Personen, welche viel bis sehr viel Angst vor einer Infektion haben.

 

Wie viel Sicherheit geben die Schnelltestungen den SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Schulleitungen im Hinblick auf eine Ansteckung? Hier haben mehr als die Hälfte der Befragten angegeben, dass sie sich durch die Corona-Schnelltests sicherer an der Schule fühlen.

 

Lernen und Lehren unter Pandemiebedingungen

Insbesondere Corona-bedingte Schulschließungen mit damit verbundenem Distanzunterricht stellen Herausforderungen für den schulischen Alltag dar. Ein Ziel unserer Online-Umfrage war es, Herausforderungen und Wünsche im Umgang mit dem Distanzunterricht, aber auch Veränderungen im Lernverhalten herauszustellen. Insgesamt war der überwiegende Teil der SchülerInnen mit der Unterstützung von Eltern und LehrerInnen zufrieden oder sehr zufrieden. Die Freitextangaben zeigen, dass insbesondere technische Probleme, wie eine stabile Internetverbindung oder eine fehlende technische Ausstattung (zum Beispiel Computer) zu  Herausforderungen führten und SchülerInnen sich mehr Unterricht statt Hausaufgaben wünschen. Zudem befürchten SchülerInnen durch die Corona-Pandemie für die Zukunft negative Auswirkungen in Bezug auf Schule, Ausbildung und Beruf.

Hier sehen Sie die Ergebnisse ausgewählter Antworten:

Die SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen fühlen sich durch die Schule gut informiert und geben an, dass sie Informationen zum Schulbetrieb rechtzeitig erhalten. Jede zweite Schulleitung gibt jedoch an, nicht rechtzeitig über Änderungen im Schulbetrieb informiert zu werden.

 

Wie hat sich das Lernverhalten seit der Corona-Pandemie verändert? Hier geben die meisten SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen an, dass sie selbst, bzw. ihre Kinder und SchülerInnen seit der Pandemie weniger lernen.

 

Auch die Angst vor Verschlechterung der schulischen Leistung und/oder Befürchtungen, dass die Abschluss-Prüfungen nicht bestanden werden können, wurden von den meisten Befragten mit "Ja" oder "Teilweise" beantwortet.

 

Zudem hat jede(r) zweite SchülerIn angegeben, dass er/sie durch die Corona-Pandemie Nachteile in höheren Klassen, im Studium oder im Berufsleben befürchten. Jede(r) vierte SchülerIn hat keine Angst vor negativen Folgen.

 

Impfbereitschaft

Mehr als 90 % der befragten LehrerInnen und Schulleitungen sind bereits geimpft bzw. wollen sich impfen lassen. Als Gründe gegen eine Impfung wurden zum Beispiel bestehende Vorerkrankungen genannt.

Wir haben die SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Schulleitungen gefragt, wie viele bereit wären, sich impfen zu lassen, oder sich bereits haben impfen lassen. Diese Antwortmöglichkeit wurde als Impfbereitschaft gewertet, wohingegen "Ich möchte mich nicht impfen lassen, weil..." als keine Impfbereitschaft eingeordnet wurde. SchülerInnen haben oftmals als Gründe für die Ablehnung einer Impfung im Freitextfeld angegeben, dass bislang keine Empfehlung für eine Impfung dieser Altersgruppe vorliegt, sodass die Ergebnisse für die SchülerInnen nicht klar beurteilbar sind. Die Eltern, LehrerInnen und Schulleitungen zeigen eine hohe Impfbereitschaft. Die SchülerInnen zeigen mit knapp 60% ebenfalls eine hohe Impfbereitschaft.

Bitte beachten Sie, dass die Umfrage von Mai bis Juli 2021 durchgeführt wurde und dies möglicherweise Einfluss auf die Ergebnisse dieser Umfrage haben könnte.

Die nächste Online-Umfrage wurde bereits gestartet. Informationen hierzu finden Sie auf der Startseite.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!